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Wolfgang Schmidt, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, hat am Freitag das Zentrum für erlebbare KI und Digitalisierung (ZEKI e.V.) der Technischen Universität Berlin besucht. Professor Dr. Şahin Albayrak, Gründer und Vorstandsvorsitzender vom ZEKI, und sein Team haben Schmidt die Philosophie des Zentrums und die Vorteile des künftigen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) erläutert. So könne autonomes Fahren die durch den Verkehr entstehenden Umweltbelastungen senken und KI dabei helfen, Arbeitsplätze ergonomischer und komfortabler zu gestalten.

Das ZEKI soll es Besuchern künftig ermöglichen, diese Entwicklungen zu erleben und so besser nachvollziehbar zu machen. Für viele Menschen sei KI noch immer etwas sehr Abstraktes. ZEKI möchte das ändern und aufzeigen, welche Rolle KI heute und vor allem in Zukunft im Alltag spielen wird und welche immensen Chancen in dieser Technologie stecken.

Im Zentrum stand auch das Forschungsprojekt BeIntelli zum autonomen Fahren. In dessen Rahmen werden unterschiedliche Versuchsträger aufgebaut und auf einer 20 Kilometer langen digitalisierten Teststrecke im Herzen Berlins getestet – die Route führt vom Bundeskanzleramt über das Hauptgebäude der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz bis zum Adenauerplatz am Kurfürstendamm. Hierfür setzt das Team rund um Prof. Albayrak einen eigens im Vorhaben entwickelten Software-Stack ein.

Darüber hinaus wird eine Plattform entwickelt, welche nicht nur Daten aus der Infrastruktur bereitstellt, sondern auch Modelle und Werkzeuge für die Entwicklung, Test und Validierung von neuartigen Mobilitätslösungen. Für die Aufbereitung der Modelle werden eine Reihe von Data-Analytics-Komponenten angeboten, die die Daten für die Teststrecke aufbereiten. Die bei den Testfahrten gewonnenen Erkenntnisse sollen die Basis für weitere technische Entwicklungen liefern. (TA)

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Sebastian PreußeSebastian Preuße20. Oktober 2023